Logo

 

 

Botschaft der Islamischen Republik Iran  Berlin

Rückschlag für die Deutsche Welle beim Versuch,

die Deutsch-Iranische Lehrerkonferenz zu polemisieren

16. November 2009

Zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Kultur zwischen der Königin-Luise-Stiftung in Berlin und der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin begann am Montag, dem 16. November 2009 eine fünftägige Deutsch-Iranische Lehrerkonferenz. Bei der Eröffnung dieser Konferenz referierten Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Berliner Senats für Bildung und die Koordinatoren der UNESCO-Projektschulen, der Botschafter der Islamischen Republik Iran sowie auch Professoren von deutschen Universitäten und Forschungsinstituten.

Herr Alireza Sheikh Attar, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland, hielt einen Vortrag über das Verhältnis und der Austausch zwischen Iran und Deutschland in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur. Er betonte, dass die durch Eigeninitiativen entstandenen freundschaftlichen Kontakte im Bildungsbereich der beiden Länder eine solide Basis für Beziehungen gebildet hat, die den negativen äußeren Einflüssen und Schikanen der Gegner dieser Beziehungen stand halten kann. Eeine auf diese Art und Weise entstandene Beziehung kann auch Politiker und Wirtschaftsfunktionäre beeindrucken.

Trotz des starken Drucks und der Erpressungsversuche zionistischer Lobby in Deutschland auf die Königin-Luise-Stiftung, diese Konferenz abzusagen, war diese gemeinsame kulturelle Veranstaltung, die sowohl von der deutschen Seite als auch von deutschen und iranischen Gästen begrüßt und unterstützt wurde, ein Erfolg.

Zionistische Gruppen um die israelische Botschaft in Berlin hatten bereits einen Monat vor der Konferenz die Stiftung wiederholt schriftlich und mündlich aufgefordert, die Konferenz abzusagen und gedroht, andernfalls vor der Stiftung eine Demonstration zu veranstalten und den normalen Schulbetrieb zu stören, um auf diese Weise dem Ansehen der Stiftung zu schaden. Sie drohten außerdem rechtliche Schritte zu unternehmen. Dennoch bestanden die Zuständigen der Stiftung wegen der Notwendigkeit des kulturellen Dialogs zwischen den beiden Ländern weiterhin darauf, die Lehrerkonferenz abzuhalten.

Die persischsprachige Internetseite der Deutschen Welle gab in unprofessioneller und parteiischer Art und Weise zwei Tage vor Beginn der Konferenz bekannt, wegen des Protests der Schüler werde die Schule der Königin-Luise-Stiftung am Montag, dem 16. November, geschlossen.

Tatsache ist, dass diesbezüglich keinerlei Schülerproteste angekündigt worden waren. Die Schule wurde an diesem Tag nicht geschlossen, sondern für die Schülerinnen und Schüler war bereits ein Wander- und Studientag angekündigt worden.

Der Veranstaltungsort der Konferenz wurde wegen der großen Anzahl der Teilnehmer und geladenen Gäste geändert.