|
Nach
einer Meldung der Nachrichtenagentur Fars aus Isfahan gab der
Außenminister Manouchehr Mottaki heute Vormittag im Kreise von
Journalisten der Provinz Isfahan unter Hinweis auf das Vorhaben des
iranischen Außenministeriums, in Isfahan eine Außenstelle einzurichten,
bekannt: „Da auf der dritten Kabinettsreise in die Provinz Isfahan jeder
Minister verpflichtet war, diverse Projekte zu eröffnen, hatte ich die
Aufgabe, die Eröffnung der Außenstelle des Außenministeriums in Isfahan zu
übernehmen.“
Er
erklärte, die Eröffnung dieser Außenstelle bedeute gewissermaßen die
Ankündigung der Bereitschaft, die in Isfahan im Bereich der Beziehungen
mit dem Ausland vorhandenen Kapazitäten mehr als in der Vergangenheit zu
nutzen. „Isfahan spielt in den Bereichen Wirtschaft, Produktion, Handwerk
und Tourismus international eine bedeutende Rolle. Darum werden wir durch
diese Außenstelle Erleichterungen für die Ansiedlung von Firmen und
Wirtschaftsunternehmen in der Provinz Isfahan schaffen – in den drei
Bereichen Handel, Umsetzung verschiedener Projekte in anderen Ländern
durch fähige Bauunternehmer aus Isfahan und Steigerung der Investitionen
der Stadt Isfahan im Ausland. Die Außenstelle wird unter anderem zu diesem
Zweck eröffnet. Darum ist die Erteilung von Visa am Internationalen
Flughafen Isfahan für die Staatsbürger vieler Länder völlig
unbürokratisch, und dies führt dazu, dass mehr Touristen nach Isfahan
reisen.“
Herr
Mottaki erklärte, in vielen Grenzprovinzen des Landes seien bereits
Außenstellen des Außenministeriums eröffnet worden. „Die Außenstelle in
der Provinz Khorasan gehört zu den wichtigen Außenstellen und erledigt
nicht nur konsularische Angelegenheiten, sondern spielt heute auch in der
Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Wir haben derzeit 140 Vertretungen im
Ausland. Diese können in anderen Ländern für Isfahan und seine
wirtschaftlichen und sozialen Kapazitäten werben. Wir werden in Zukunft
erleben, dass Isfahan in seinen Auslandsbeziehungen große Fortschritte
macht.“
|