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Die Entsendung der
Freiheitsflotte nach Gaza war eine internationale humanitäre Maßnahme, um
denjenigen Menschen zu helfen, die seit zwei Jahren unter der
schwierigsten wirtschaftlichen Blockade dieses Jahrhunderts leiden. Diese
Flotte hatte das Ziel, den unterdrückten und Not leidenden Menschen in
Gaza einen kleinen Teil der internationalen Hilfen zugänglich zu machen.
Vertreter der verschiedenen Kulturen und Zivilisationen befanden sich auf
den Schiffen, darunter auch drei mutige Abgeordnete des Deutschen
Bundestages.
Die Gewaltanwendung gegen die
internationale Hilfsflotte und die Tötung und Verletzung zahlreicher
Menschen haben wieder einmal das Wesen und die neue Visage des
zionistischen Regimes von Israel klar erkennen lassen, das den Faschismus
an Brutalität übertrifft. Diese militärische Attacke auf friedliebende
Menschen stellt ein klares Beispiel für den staatlichen Terrorismus,
Verbrechen gegen die Menschheit und die Verletzung von grundsätzlichen
Menschen- und Volkerrechten dar. Die Erstürmung der Friedensflotte
bedeutet den Angriff auf Freiheit, menschliche Werte und Internationale
Gemeinschaft.
Dieser bestialische Angriff
stützt auf die bedingungslose Unterstützung des israelischen Regimes durch
einige Länder, insbesondere der USA in den letzten Jahrzehnten. Israel hat
seit seiner umstrittenen Gründung stets eine Politik der Gewaltanwendung,
Drohung und Erschreckung verfolgt, in deren Rahmen auch das jüngste
Verbrechen gegen die Hilfsflotte erfolgte. Die Befürwortung der früheren
Verbrechen von Israel und die Schweigetaktik seiner Befürworter haben
dieses Regime ermutigt, seine Verbrechen fortzusetzen, so dass es nich
einmal eine internationale und humanitäre Initiative dulden will.
Dieses Regime schlüpfte
darüber hinaus in seiner Politik immer in die Opferrolle und rechtfertigte
seine Verbrechen mit eindeutigen Lügen; so wurde die jüngste Erstürmung
der Hilfsflotte mit der lächerlichen Begründung rechtfertigt, „die
Eliteeinheiten hätten sich gegen die Zivilisten verteidigt“, was im klaren
Widerspruch zu den Aussagen der Zivilisten auf dem Schiff, v.a. der
deutschen Abgeordneten, steht.
Wenn in einer solchen
Situation keine politischen Schritte gegen diesen Prozess unternommen
werden, wird die bisherige Politik von Israel fortgesetzt. Die Botschaft
der Islamischen Republik Iran in Berlin ist fest davon überzeugt, dass
eine rein verbale Verurteilung der militärischen Attacke gegen die
Hilfsflotte nicht ausreicht; und es besteht keine Garantie dafür, dass
dieses Regime in Zukunft seine Verbrechen einstellt. Daher fordert die
Botschaft die Internationale Gemeinschaft auf, die Verbrecher vor Gericht
zu stellen und die Gaza-Blockade zu beenden, um in der Tat die
menschlichen und internationalen Werte zu respektieren.
Botschaft der Islamischen
Republik Iran in Berlin
02. Juni 2010
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